Ein bereits wegen mehr als 140 Betrugsfällen polizeibekannter Mann aus Berlin ist der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern wegen weiterer mutmaßlicher Taten ins Netz gegangen. Ihm wird vorgeworfen, von einer Telekommunikationsfirma Produkte bestellt, aber nicht bezahlt und weiterverkauft zu haben, wie die Polizei mitteilte. Sie durchsuchte auch die Berliner Wohnung des Mannes und beschlagnahmte etliche Datenträger und Fälscherutensilien. Im Rahmen zahlreicher anderer deutschlandweit bekannter Betrugsfälle soll der Mann etwa 30 verschiedene Identitäten genutzt haben.
Der 29-Jährige soll seit einiger Zeit in Burg Stargard und Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) mit gefälschten Adressen und Kontakten Telekommunikationsgeräte einer deutschen Firma bestellt haben. Um welche Art von Geräten es sich handelte, sagte eine Polizeisprecherin nicht. Laut Mitteilung ließ er die Sendungen in Paketshops umleiten und holte sie mit gefälschten Ausweisen ab.