Auch nach einer rund vierwöchigen Pause des Mordprozesses gegen einen Palliativarzt in Berlin gibt es keine Aussage des Angeklagten. Die Vorsitzende Richterin Sylvia Busch erklärte am 47. Verhandlungstag, die Verteidigung habe mitgeteilt, dass es «heute jedenfalls nicht eine Einlassung erfolgen soll».
Unterdessen wurde bekannt, dass von dem 41 Jahre alten Angeklagten Briefe beschlagnahmt wurden, die er aus der Untersuchungshaft versendet hat. In einem Schreiben habe er der Ärztekammer mitgeteilt, dass er seine Zulassung zurückgeben wolle, berichtete die Richterin. In einem Brief an die Deutsche Rentenversicherung habe er mitgeteilt, er rechne mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Weitere Erklärungen zu den Schreiben gab es in der Verhandlung nicht.