Die Brandenburger Polizeibeauftragte Inka Gossmann-Reetz hat im vergangenen Jahr mehr Beschwerden erhalten. Im Jahr 2025 seien 85 Beschwerden und Eingaben eingereicht worden, heißt es im neuen Tätigkeitsbericht. Das sind 40 Prozent mehr als 2024.
Die deutlich größte Gruppe von Beschwerden – 48 Fälle oder 56 Prozent – entfällt nach Angaben der Polizeibeauftragten auf das Verhalten von Bediensteten der Polizei. Darunter fielen unangemessenes Verhalten, Missverständnisse, unprofessionelles Auftreten oder zwischenmenschliche Konflikte.
Rechtsfehler machten 19 Fälle (23 Prozent) aus. In zehn Fällen (12 Prozent) ging es um Extremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Dieser Anteil sei verhältnismäßig gering, schreibt die Beauftragte. Dazu kommen acht sonstige Fälle (9 Prozent). Von 85 Beschwerden und Eingaben 2025 wurde etwas mehr als die Hälfte der Fälle bisher abgeschlossen.