Im Prozess um den Goldschatz-Diebstahl aus dem Kelten Römer Museum in Manching bei Ingolstadt will auch die Verteidigung des Hauptangeklagten einen Freispruch erreichen. Die Indizienkette der Staatsanwaltschaft sei bruchstückhaft und keine tragfähige Beweisführung, sagte der Hamburger Rechtsanwalt Ullrich Kuttner in seinem Plädoyer vor dem Ingolstädter Landgericht.
Die Staatsanwaltschaft hatte für den 48-Jährigen aus Plate bei Schwerin zwölf Jahre Gefängnis gefordert. Sie hält den Mann für den Kopf der mutmaßlichen Einbrecherbande, die außer für den Museumseinbruch noch für mindestens 19 weitere Einbruchs-Taten in Deutschland und Österreich verantwortlich sein soll.