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Drei Männer in Berlin bei Stichattacken schwer verletzt

Drei Männer in Berlin bei Stichattacken schwer verletzt
Mehrere Festnahmen nach Angriffen mit Stichwaffen in Berlin (Symbolbild). / Foto: Jens Büttner/dpa
Polizeieinsätze in Tempelhof, Lichtenberg und Prenzlauer Berg - jedes Mal geht es um Gewalttaten. Was ist bislang bekannt?

Bei mehreren Angriffen mit Stichwaffen sind in Berlin drei Männer schwer verletzt worden. Mindestens drei Menschen seien vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Hintergründe der Taten in Tempelhof, Lichtenberg und Prenzlauer Berg sind bislang unklar. Zuvor hatte die «B.Z.» über die drei Fälle vom Sonntagabend berichtet. Ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestand, war zunächst nicht klar. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, schwebt keiner der Verletzten in Lebensgefahr. 

Zwei Festnahmen am Tempelhofer Damm 

Gegen 20.00 Uhr eilten Polizisten zum Tempelhofer Damm. Dort sollen sich das Opfer, der mutmaßliche Täter und weitere Beteiligte zunächst gemeinsam in einem Fahrzeug aufgehalten haben. Zwei Männer wurden festgenommen. Kurz zuvor war im Weißenseer Weg in Lichtenberg ein Mann bei einem Streit mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Ob der Täter gefasst wurde, ist bislang unklar. 

Gegen 20.40 Uhr kam es im Prenzlauer Berg zu einem weiteren Angriff. Dort sollen mehrere Personen aneinandergeraten sein, ein Mann soll auf seinen Kontrahenten eingestochen haben. Beamte nahmen den mutmaßlichen Täter noch am Tatort fest. 

Ermittlungen dauern an 

Wie es zu den Auseinandersetzungen kam, ist in allen Fällen unklar. Die Ermittlungen dauern an. In Berlin kommt es immer wieder zu Messerattacken, mit teils folgenschweren Verletzungen. Erst in der vergangenen Woche kamen zwei junge Männer in Neukölln und Hellersdorf nach solchen Angriffen ins Krankenhaus.

Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in der Hauptstadt laut Kriminalstatistik 3.599 Fälle im Bereich «Messerangriff». Im Vergleich zum Vorjahr war dies nach den Angaben eine Zunahme um 5,5 Prozent. Etwa die Hälfte waren Drohungen. 1.906 Verdächtige ermittelte die Polizei.

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