Nach dem Bekanntwerden eines Tuberkulose-Falls in einer Kindertagesstätte in Senftenberg sucht das Gesundheitsamt aus Sicht eines Lungen-Spezialisten gezielt nach der Quelle der Ansteckung. Es müsse nachverfolgt werden, bei wem sich das Kind angesteckt habe, sagte der Generalsekretär des Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose, der Berliner Chefarzt Torsten Bauer. «Das dauert keine zwei Wochen, dann ist klar, wo es herkommt.»
Das Gesundheitsamt hat am Vormittag damit begonnen, Kontaktpersonen des erkrankten vierjährigen Kita-Kindes zu testen. Auch im familiären Umfeld werden zehn Personen untersucht, wie eine Sprecherin des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sagte. Die Eltern des Kindes seien bereits negativ getestet. Insgesamt sollen rund 130 Menschen getestet werden, darunter Personal und Kinder aus der Kita.