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Newcastle-Krankheit in Brandenburg: Ausbruch in Legehennenbestand im Landkreis Spree-Neiße

In Brandenburg ist erneut die Newcastle-Krankheit festgestellt worden. (Archivbild) / Foto: Christian Lademann/dpa
In Brandenburg ist erneut die Newcastle-Krankheit festgestellt worden. (Archivbild) / Foto: Christian Lademann/dpa

Newcastle-Krankheit in Brandenburg: Ausbruch in einem Legehennenbestand im Landkreis Spree-Neiße. Tiere getötet; Schutzzone 3 km, Überwachungszone 10 km.

Erneut ist in Brandenburg die hoch ansteckende Tierseuche namens Newcastle-Krankheit nachgewiesen worden. Im Landkreis Spree-Neiße sei in einem Legehennenbestand die Krankheit ausgebrochen, teilte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums mit. «Im Land Brandenburg gibt es somit insgesamt vier Ausbrüche seit 1996.» Die Tiere in den betroffenen Ställen wurden getötet.

Für Menschen ist das Virus der meldepflichtigen sogenannten atypischen Geflügelpest ungefährlich. Bei sehr engem Kontakt mit erkrankten Tieren kann es zu Bindehautentzündungen kommen. Fast alle Vogelarten können infiziert werden. In Deutschland wird das Virus vor allem bei wildlebenden Tauben nachgewiesen.

Alle erforderlichen Maßnahmen werden nun mit einer Allgemeinverfügung des Landkreises angeordnet – darunter die Tötung der Tiere und die Einrichtung einer Schutzzone im Radius von mindestens drei Kilometern und einer Überwachungszone im Radius von mindestens zehn Kilometern.

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