In Berlin-Mitte hat der Bau eines neuen Zentrums für Gen- und Zelltherapie begonnen. In dem sogenannten Translationszentrum soll an der Überführung von Forschungsergebnissen in die Gesundheitsversorgung gearbeitet werden. Bei dem Projekt arbeitet die Charité mit der Bayer AG zusammen. Mit dem Berlin Institute of Health in der Charité kam inzwischen ein dritter Partner dazu. Maßgeblich gefördert wird das Projekt vom Bund und vom Land Berlin.
«Gen- und Zelltherapien sind Hoffnungsträger für all jene Menschen, bei denen herkömmliche Therapien versagt haben oder für die es bislang keine wirksame Behandlung gibt», schreibt die Charité in einer Mitteilung. Das neue Zentrum soll unter anderem Platz für 15 bis 20 Start-ups in unterschiedlichen Entwicklungsphasen bieten sowie eine Produktionsstätte für die Entwicklung von Gen- und Zelltherapeutika bis zur klinischen Phase II beheimaten.