Für eine noch umfangreichere Versorgung älterer Menschen hat die Lausitz Klinik Forst ihre geriatrische Tagesklinik erweitert. Künftig können dort 30 statt bislang 20 Menschen betreut werden. Die offizielle Einweihung erfolgte am Freitag im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Den Ausbau hat das Land mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Fachkräfte, darunter Physio- und Ergotherapeuten unterstützen ältere Menschen in der Einrichtung bei ihrer Genesung. Zudem stehen Patientinnen und Patienten Aufenthalts- und Ruheräume zur Verfügung. «Mit dem Ausbau (...) wird der Krankenhausstandort weiter gestärkt. Das ist auch wichtig für die Lausitz im Wandel», unterstrich der Regierungschef. Die Geriatrie am Standort Forst ist nach Angaben der Klinik eine der ältesten in Brandenburg. Die Lausitz Klinik hat sich bereits seit Beginn der 1990er-Jahre auf die gesundheitliche Versorgung älterer Menschen spezialisiert. «Dieser Weg ist richtig und beispielhaft! Die betagten Patientinnen und Patienten verdienen es, nach einem langen Berufsleben bestmöglich und wohnortnah betreut zu werden. Das ist praktizierte Mitmenschlichkeit», erklärte Ministerpräsident Woidke. Mittlerweile ist die Lausitz Klinik auch für den Umgang mit an Demenz erkrankten Patienten nach Silviahemmet zertifiziert. Im vergangenen September hatte ein Besuch der schwedischen Königin Silvia für große Aufmerksamkeit gesorgt. Sie hatte die Smart-City Forst eröffnet - ein bedeutendes Projekt für an Demenz erkrankte Menschen.