Experten warnen, dass immer mehr junge Menschen in Deutschland starke Schmerzmittel wie Tilidin oder Oxycodon missbrauchen. In manchen Substitutionspraxen und Suchtkliniken beträgt der Anteil junger Personen zwischen 15 und 20 Prozent, wie es in einem aktuellen Bericht des Münchner Instituts für Therapieforschung heißt. Vor einigen Jahren sei der Anteil noch sehr gering gewesen.
Tilidin, Tramadol und Oxycodon sind synthetische Opioide, die als zugelassene Medikamente eigentlich zur Behandlung von starken Schmerzen eingesetzt werden. Wie auch Fentanyl gehören sie zu einer Gruppe neuerer Drogen.