Die Versicherten der AOK Nordost in Brandenburg können wieder regulär die Fahrdienste für Krankenfahrten zu Arztpraxen oder Krankenhäusern in Brandenburg in Anspruch nehmen. Nach Angaben von AOK Nordost und der Brandenburger Arbeitsgemeinschaft Fahrdienste (BAGF) einigten sich beide Seiten nach strittigen Verhandlungen auf die Vergütung der Fahrten.
«Die Versorgung der Menschen in Brandenburg mit Krankenfahrten ist sichergestellt», sagte der Bereichsleiter für Verträge und Produkte bei der AOK Nordost, Tom Forbrich. Mit der Einigung würden ab sofort wieder Verordnungen von AOK-Versicherten regulär angenommen. Die Gespräche zwischen Fahrdiensten und den Ersatzkassen laufen allerdings noch.
Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos) betonte: «Die Versorgung ist gesichert.» Wer gesetzlich versichert sei, müsse sich darauf verlassen können, dass die Versorgung funktioniere. Sie hatte am Mittwoch interveniert und von der AOK Nordost eine Erklärung gefordert, wie der gesetzliche Auftrag zur Sicherstellung des Transports bei medizinisch notwendigen Krankenfahrten erfüllt werde. Müller zeigte sich zuversichtlich, dass die laufenden Verhandlungen zwischen den Ersatzkassen und den Fahrdiensten bald ein gutes Ergebnis bringen.