Rund einen Monat nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in Brandenburg sind in knapp 170.200 Tiere getötet worden. Betroffen sind vor allem Enten, Puten, Gänse und Masthühner in zehn Betrieben und zwei Privathaltungen, wie das Agrarministerium mitteilte. Die meisten Tötungen gab es demnach im Kreis Märkisch-Oderland, wo auch vor vier Wochen der erste Fall in einem Entenzuchtbetrieb in Neuhardenberg festgestellt wurde.
Zur Eindämmung der Geflügelpest gilt in Brandenburg mittlerweile flächendeckend eine Stallpflicht für Geflügel, wie das Ministerium weiter mitteilte. Die Stallpflicht wurde von den Veterinärämtern der Landkreise jeweils eigenständig angeordnet.