Die geplante Ausweitung des Brandenburger Landärzteprogramms mit Stipendien für mehr Mediziner auf dem Land steht vom Umfang noch nicht endgültig fest. «Die konkrete Ausgestaltung des Landärzteprogramms in den kommenden Jahren ist Gegenstand der Haushaltsverhandlungen», sagte Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos) im Landtag in Potsdam. «Die vielen Gespräche, die ich als Gesundheitsministerin zu den möglichen Maßnahmen führe, stimmen mich aber sehr optimistisch.»
Ärztemangel auf dem Land
Bisher erhielten die Stipendiatinnen und Stipendiaten 1.000 Euro im Monat während des Studiums. Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber verpflichten sich im Gegenzug dazu, nach dem Studium mindestens fünf Jahre lang auf dem Land in Brandenburg als Arzt oder Ärztin zu arbeiten. Zum Start des Wintersemesters sollten 18 Vollstipendien vergeben werden.
Die Ministerin sagte, es gebe zwar so viele Ärztinnen und Ärzte wie noch nie. Doch ausgebildete Mediziner ergriffen andere Berufe, arbeiteten in Teilzeit, nähmen Auszeiten für Kinderziehung und arbeiten lieber in der Stadt als auf dem Land.
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