Brandenburg hat bislang drei Anbauvereinigungen für Cannabis genehmigt. Das sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Potsdam. Die Erlaubnis sei auf sieben Jahre befristet. Die genehmigten Anbauvereinigungen befinden sich dem Ministerium zufolge in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberhavel und in der Stadt Cottbus.
Gesundheitsministerium: keine Hinweise auf Hotspot rund um Zossen
Vor rund einer Woche hatte die Staatssekretärin aus der Berliner Gesundheitsverwaltung, Ellen Haußdörfer (SPD), gesagt, viele Anbauflächen seien in Brandenburg vorgesehen. Einen Hotspot gebe es rund um Zossen. Das brandenburgische Gesundheitsministerium in Potsdam kann das nicht bestätigen. Es gebe von Berliner Seite auf Arbeitsebene dazu keine Informationen oder Gespräche, hieß es in Potsdam.
Eine Erlaubnis einer Anbauvereinigung in Zossen oder genehmigte Anträge in Berlin von Clubs mit Anbauflächen in Brandenburg lägen derzeit nicht vor, teilte das Ministerium mit. Es gebe bislang auch kein Amtshilfeersuchen aus Berlin. Denn es muss geregelt sein, wer Anbauflächen von Berliner Cannabis-Clubs auf Brandenburger Gebiet kontrolliert.