Pflegeangebote sollen in Brandenburg finanziell mehr unterstützt, ausgebaut und leichter zugänglich werden. «Die Anzahl der Menschen, die im Alter Unterstützung benötigen, steigt weiter an», sagte Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos) bei der Vorstellung der neuen Förderrichtlinien zum «Pakt für Pflege 2.0» in Potsdam. Demnach sind mehr als 200.000 Menschen in Brandenburg pflegebedürftig, mehr als die Hälfte davon sind über 80 Jahre alt.
Das Land Brandenburg führt den seit 2020 bestehenden «Pakt für Pflege» mit den neuen Förderrichtlinien «Pflege vor Ort» und «Ausbau und Weiterentwicklung von Pflegestützpunkten» fort. Beide Richtlinien sind zum 1. Juli 2025 in Kraft getreten. Dafür stehen jährlich rund elf Millionen Euro zur Verfügung.