Anlässlich des Welttoilettentags haben Berliner Schülerinnen und Schüler sich in Workshops und Diskussionen mit der weltweiten Sanitärversorgung und der gesundheitlichen Auswirkung von schlechten Toiletten beschäftigt. Die Jugendlichen aus insgesamt fünf verschiedenen Klassen entwickelten Theaterstücke und Songs, die sich thematisch alle rund um das Stille Örtchen drehten und präsentieren Klo-Kunstwerke.
«Wir haben eine Spültoilette, da geht man drauf, drückt einen Kopf, und spült alles runter und sieht das nie wieder», sagte Svenja Ksoll von der GTO, die das Projekt organisiert, der Deutschen Presse-Agentur. An vielen Orten auf der Welt sehe das aber anders aus, auch an Schulen. Weltweit hätten 620 Millionen Schüler keinen Zugang zu Schultoiletten. «In Schulen, die das nicht haben, gehen die Schülerinnen und Schüler aufs Feld oder in den Busch.»