Fast dreieinhalb Jahre nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg sind große Teile des Landes frei von infizierten Gebieten. Ihre Anzahl konnte mehr als halbiert werden, wie Verbraucherschutz-Staatssekretärin Antje Töpfer und Landestierarzt Stephan Nickisch am Donnerstag bei einem Vorort-Termin in Eberswalde (Barnim) mitteilten. Ein weiteres großes Gebiet ist nun frei von der Tierseuche. Monatelange Beschränkungen für Schweinehalter und Jäger werden aufgehoben, Schutzzäune abgebaut.
Auf 2000 Quadratkilometern kein infiziertes Gebiet mehr
In den Landkreisen Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree sowie in Frankfurt (Oder) wurden als infizierte Gebiete eingerichtete Sperrzonen vollständig aufgehoben und es wurde mit dem Rückbau der ASP-Zäune begonnen. Dem Verbrauchschutz-Ministerium zufolge gab es dort seit über einem Jahr keinen positiven ASP-Fall mehr. Die Tierseuche sei in diesem Gebiet auf einer Fläche von rund 2000 Quadratkilometern beseitigt worden, hieß es von Töpfer.