Bei der medizinischen Versorgung von ungewollt schwangeren Frauen und bei den Möglichkeiten zur Abtreibung gibt es in Berlin und Brandenburg deutliche regionale Unterschiede - wie auch in ganz Deutschland. Das geht aus einer vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag und die am Nachmittag auf der Webseite des Ministeriums veröffentlicht wird.
Berlin zählt demnach zu den Bundesländern mit einem hohen Versorgungsgrad. Brandenburg liegt im Mittelfeld, es ist das einzige ostdeutsche Bundesland, in dem der Versorgungsgrad nicht hoch ist. In der Hauptstadt sind 119 Adressen für Schwangerschaftsabbrüche registriert, in Brandenburg 40. Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind die Regionen mit einem geringen Versorgungsgrad.