Politik, Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftliche Organisationen wollen mehr gegen Queerfeindlichkeit in Berlin tun. Am kommenden Dienstag konstituiert sich dazu ein Runder Tisch «Schutz vor queerfeindlicher Hasskriminalität», wie die Senatorin für Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe (SPD), mitteilte.
Dem Runden Tisch gehören demnach unter anderem Vertreter verschiedener Senatsverwaltungen, der Polizei, anderer Sicherheitsbehörden und der Bezirke an. Auch diverse Initiativen und Organisationen machen mit.
«Bei der Zusammenstellung der Mitglieder war es wichtig, dass gerade die Gruppen am Tisch vertreten sind, deren Stimmen oft nicht Gehör finden», hieß es dazu aus Kiziltepes Senatsverwaltung. So solle sichergestellt werden, dass viele Perspektiven berücksichtigt werden.
Der Runde Tisch soll den Angaben zufolge eine Art zentrales Steuerungsgremium sein, um eine ressort- und bezirksübergreifende Berliner Landesstrategie gegen Queerfeindlichkeit zu erarbeiten. Dieser Prozess ist auf etwa zwei Jahre ausgelegt. Der Berliner Queerbeauftragte Alfonso Pantisano leitet den Runden Tisch.