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Demo gegen Rüstungsexporte - Thunberg unter den Teilnehmern

Die Berliner Polizei war am Samstagnachmittag in Berlin-Wedding im Einsatz. (Symbolbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa
Die Berliner Polizei war am Samstagnachmittag in Berlin-Wedding im Einsatz. (Symbolbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa

Rund 1.800 Menschen zogen in Berlin-Wedding gegen Rüstungsproduktion und -exporte. Greta Thunberg nahm teil; die Demo verlief weitgehend störungsfrei.

Hunderte von Demonstranten haben in Berlin-Wedding am Nachmittag gegen Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte protestiert. Daran hat auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg teilgenommen. Insgesamt seien rund 1.800 Menschen bei dem Demonstrationszug mitgelaufen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei auf dpa-Anfrage. 

Sie sind am Hanne-Sobek-Platz in der Nähe des S- und U-Bahnhofs Gesundbrunnen gestartet und in Richtung des Berliner Geländes von Rheinmetall gezogen. Angemeldet war die Demo unter dem Motto «Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg.» 

Am Abend berichtete die Polizei von «mehreren strafbaren Handlungen aus dem Aufzug heraus»: Teilnehmer hätten sich vermummt, Pyrotechnik abgebrannt und strafbare Parolen ausgerufen. Zudem hätten mehrfach größere Gruppen versucht, in Richtung des Firmengeländes von Rheinmetall auszubrechen. Daher sei der Wegstreckenverlauf nun beschränkt worden.

Immer wieder Proteste gegen Rheinmetall

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Protestaktionen vor allem am oder auf dem Berliner Gelände von Rheinmetall gegeben. Zum Teil haben Aktivistinnen und Aktivisten dabei den Zufahrtsweg zum Unternehmensgelände blockiert. Die Polizei war immer wieder vor Ort im Einsatz. 

Erst am Donnerstag und Freitag dieser Woche gab es Proteste, allerdings insbesondere propalästinensischer Demonstranten und in deutlich kleinerem Umfang. Am Donnerstag sind bei Auseinandersetzungen mit ihnen zwei Polizisten verletzt worden.

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