Der Christopher Street Day (CSD) in Oranienburg nördlich von Berlin ist nach Ansicht der Polizei zunächst friedlich verlaufen. Begleitet von rechten Gegendemonstranten zog die bunte Parade, bei der queere Menschen für Vielfalt und Demokratie eintreten, am Nachmittag durch die Stadt.
Die Veranstalter sprachen von rund 1.000 CSD-Teilnehmern und etwa 40 Gegendemonstranten, die Polizei nannte keine Zahlen. Angaben eines Polizeisprechers zufolge kam es dabei nicht zu besonderen Vorkommnissen. Die Einsatzkräfte hatten die beiden Demozüge voneinander getrennt.
Nach dem Demozug war ein Fest auf dem Schlossplatz geplant. «Wir sind bis jetzt sehr zufrieden», sagte Candy Boldt-Händel, Mitorganisator des CSD Oberhavel, der zunächst mit Störaktionen gerechnet hatte.