Bei einer linken Demonstration am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist es zu einem Zwischenfall mit mehreren Festgenommenen gekommen. Bei dem Protestzug in Gesundbrunnen und Wedding sei es trotz mehrerer Gespräche mit der Versammlungsleitung «wiederholt zum Ausruf verbotener Parolen» gekommen, teile die Polizei auf der Plattform X mit. Ein Sprecher bezog sich auf die Parole «From the river to the sea, Palestine will be free». Demnach liefen vor allem im vorderen Teil des Aufzugs Hunderte propalästinensische Demonstranten mit.
Ein tatverdächtiger Teilnehmer sei daraufhin festgenommen worden. Die Beamten hätten mehrfach unmittelbaren Zwang wegen gewalttätiger Unterstützer anwenden müssen, hieß es auf X. Der Sprecher erklärte, zwei Personen, die den Festgenommenen befreien wollten, seien ebenfalls festgenommen worden. Alle drei dürften nun nicht mehr mitlaufen. Auch ein Medienvertreter sei aus dem Aufzug heraus angegangen worden, hieß es. Später hieß es, dass auf der Demo Festlegetechniken und Pfefferspray eingesetzt werden mussten, weil die Beamten bedrängt worden seien.