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CSD in Hennigsdorf mit 500–1.000 Teilnehmenden erwartet – Demonstrationen auch in Jüterbog und Bad Belzig

CSD in Hennigsdorf mit 500–1.000 Teilnehmenden erwartet – Demonstrationen auch in Jüterbog und Bad Belzig
Regenbogen-Fahnen sind dabei: Bei CSDs in Brandenburgs wollen am Samstag queere Menschen gegen Diskriminierung und für Vielfalt auf die Straßen gehen. (Symbolbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa
Die Sorge vor Störungen und Angriffen in der queeren Community ist groß. In drei Städten Brandenburgs sollen Christopher Street Days aber ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen.

Für Vielfalt und gegen Diskriminierung wollen an diesem Samstag queere Menschen in Hennigsdorf, Jüterbog und Bad Belzig auf die Straße gehen. Die Polizei sichert die Demonstrationen am Nachmittag ab. 

Beim CSD in Hennigsdorf (13.00 Uhr) erwarten die Initiatoren 500 bis 1.000 Menschen. Das Motto lautet: «Liebe ist alles.» 

In Hennigsdorf wird auch Protest einer rechtsextremen Gruppierung erwartet. «Wir leben in einer Zeit, in der man als queere Person wieder mehr mit Angriffen und Gewalt rechnen muss, das darf keine Normalität werden», sagte Candy Boldt-Händel von der CSD-Organisation Oberhavel. 

Immer wieder kommt es bei Veranstaltungen der queeren Community in Deutschland zu Protesten aus der rechtsextremen Szene. Für die CSDs in Jüterbog und Bad Belzig gibt es der Polizei zufolge keine Hinweise auf mögliche Störungen.

Der CSD erinnert an die Aufstände der queeren Community in der Christopher Street in New York City (USA) von 1969 und steht für die Sichtbarmachung und Gleichstellung queerer Menschen.

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