Zum Auftakt des CSD-Wochenendes haben am Freitagabend tausende Fans bei einem Konzert der Rapperin Ikkimel am Brandenburger Tor in Berlin gefeiert. Rund 8.000 Menschen zählte die Polizei vor Beginn der Veranstaltung nach Angaben eines Sprechers.
«Schön, dass ich heute hier spielen darf, Leute, es ist mir eine Ehre», sagte die 29-Jährige zum Publikum. In vielen Ländern würden homosexuelle Menschen und die queere Community nicht akzeptiert. Es werde immer gesagt, in Deutschland sei das eine Selbstverständlichkeit, so die Rapperin. Leider merke sie aber immer wieder in Berlin, dass dem leider nicht so sei. «Deswegen bin ich ganz ganz stolz, dass ich heute hier spielen darf, dass ihr hier seid und dass ihr für eure Rechte einsteht, Leute.»
Ikkimel dankte der queeren Community für ihre Unterstützung. «Ich werde immer für uns kämpfen und ich werde auch nie vergessen, dass ihr mich groß gemacht habt, weil ich jetzt langsam im Mainstream angekommen bin.» Wie alle Künstlerinnen und Künstler auf dem Berliner CSD bekommt Ikkimel für ihren Auftritt keine Gage, wie die Veranstalter vorab mitteilten.