Wegen Tausender feiernder Menschen in Kreuzberg kommt die Demonstration «Revolutionärer 1. Mai» von linken und linksextremen Gruppen in Berlin kaum voran. Während die Spitze des Demozuges schon in Neukölln war, befand sich das Ende noch in der Oranienstraße in Kreuzberg - dazwischen klafften große Lücken, der Zug zerfaserte quasi. Ob die Demonstranten am Abend noch ihr Ziel - den Südstern in Kreuzberg - erreichen würden, war zunächst unklar.
Der «Bund der Kommunist:innen», der neben anderen zur Demo aufgerufen hatte, postete auf X: «Wir befinden uns auf der Glogauer Str. Die restlichen Blöcke können kaum los, weil Kreuzberg voll mit Leuten ist, die Party machen.»
Die Situation schien insgesamt unübersichtlich. Teilweise mussten die Demonstrations-Teilnehmer eine halbe Stunde warten, ehe sie weiterziehen konnten.