Peter Schilling («Major Tom (völlig losgelöst)») war Ende der 80er auf dem steilen Weg nach oben, bevor seine Musikerkarriere aus gesundheitlichen Gründen einen Bruch erlitt. Vielleicht ist ihm dadurch aber auch einiges erspart geblieben. Denn kurz vor seinem 70. Geburtstag blickt Schilling durchaus skeptisch auf das Leben von großen Superstars. «Ich habe das ja in Ansätzen auch schon selbst erlebt, als ich über Nacht nicht nur hierzulande, sondern weltweit bekannt wurde. Das ist nicht immer nur schön», sagte Schilling im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Dabei hängen die Nebenwirkungen nicht unbedingt vom Erfolgslevel ab, glaubt Schilling: «Das Prinzip ändert sich ja nicht durch den Status der Bekanntheit. Du wirst erkannt, du bist auf der Straße, du kannst dich sozusagen nicht mehr frei bewegen.»
«Hast du das gesungen?»
Beim Singen seiner Songs ist Peter Schilling, der am 28. Januar seinen 70. Geburtstag feiert, etwas aufgefallen, worüber er selbst staunt. «Ich komme stimmlich höher als früher. Ich singe alle Songs in der Originaltonart, spielend leicht.» Er habe deshalb schon zweifelnde Nachfragen bekommen, erzählte Schilling.
«Bei der neuen Single fragen mich schon Leute, die das gehört haben: "Hast du das gesungen?" Natürlich habe ich das gesungen!» Den neuen Umstand mit seiner Stimme wolle er beim kommenden Album voll ausspielen.
Wie pünktlich muss ein Album sein?
Das neue Album soll voraussichtlich im August herauskommen. Das wäre kurz nach der Fußball-WM, bei der deutsche Fußballfans hoffentlich wieder häufig Peter Schillings Hit «Major Tom (völlig losgelöst)» als Torhymne im Ohr haben werden. Das Timing sei aber keine gezielte Taktik, so Schilling.
«Wenn ich danach ginge, hätte ich nach der EM 2024 schon ein Album bringen müssen oder sollen», so Schilling. Aber auf den Zeitpunkt komme es nicht an. «Es muss gut sein und nicht pünktlich.»
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