Model Nadja Auermann findet nach eigenen Worten Besinnlichkeit in der christlichen Glaubenspraxis. «Ich habe für mich festgestellt: In die Kirche zu gehen, ist für mich wie eine Art von Meditation», sagte die 54-Jährige dem Magazin «Vogue» (Mai-Ausgabe). «Und dieses Spirituelle hat etwas unheimlich Schönes. Vor allen Dingen, weil das seit über 2000 Jahren mehr oder weniger auf diese Weise zelebriert wird, hat das in meinen Augen so eine zeitlose Daseinsberechtigung.»
Das habe sie auch davon überzeugt, sich vor rund fünf Jahren im Alter von 49 Jahren taufen zu lassen, erzählte Auermann. «Seit 2020 bin ich getauft. Ich war immer schon sehr religiös. Ich bin allerdings in einer Familie groß geworden, die Religion eigentlich eher abgelehnt hat. Ich habe aber immer an Gott geglaubt. Für mich ist Schönheit etwas Göttliches. Sie ist die Manifestation von Liebe.»