Schauspieler Richard Gere (76) ist am Abend in Berlin aufgetreten. Der Hollywoodstar («Pretty Woman», «Ein Offizier und Gentleman») stellte den Dokumentarfilm «Weisheit des Glücks» über den Dalai Lama vor, der von ihm mitproduziert wurde. Gere hatte sich vor Jahren dem Buddhismus zugewandt und engagiert sich seit Langem für die Rechte der Tibeter.
Gere hielt eine etwa fünfminütige Ansprache vor dem Start der Filmvorführung. Er sagte, dass die Atmosphäre im Saal sich verändere, wenn man den Film gemeinsam anschaue. Gemeinsam könne die aktuell verrückte Welt zum Besseren verändert werden. «Aber wir müssen zusammenarbeiten. Wir müssen eine ähnliche Vision von unseren Möglichkeiten haben. Und ich denke, genau das hat der Dalai Lama immer: Er hat eine sehr klare Vision von dem, was wir gemeinsam schaffen können.» Das sei nichts Kaltes, Dunkles, Totes.
Gere nahm in Berlin auch Bezug auf US-Präsident Donald Trump, ohne dessen Namen zu nennen: «Wir haben einen sehr seltsamen, einen sehr merkwürdigen Mann, der gerade Präsident der Vereinigten Staaten ist. Er spricht nicht für die Amerikaner, aber er tut uns in Amerika etwas außerordentlich Dunkles an.»