Der diesjährige Berliner Frauenpreis geht an die Gründerinnen des Frauenteams des FC Viktoria Berlin. Sie werden für ihr herausragendes Engagement und ihren langjährigen Einsatz für Gleichberechtigung im deutschen Fußball ausgezeichnet, wie die auch für den Bereich Gleichstellung zuständige Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales mitteilte.
«Diese sechs Frauen zeigen eindrucksvoll, wie sich der Einsatz für Gleichberechtigung und sportlicher Erfolg miteinander verbinden lassen», sagte Arbeits- und Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD). Mit ihrem Mut, neue Wege zu gehen, hätten sie innovative Strukturen für gleichberechtigte Teilhabe im Sport geschaffen. «Sie stärken die Sichtbarkeit der Spielerinnen und inspirieren als starke Vorbilder die nächste Fußball-Generation.»
Die Gründerinnen des Frauenteams sind Ariane Hingst, Verena Pausder, Tanja Wielgoß, Felicia Mutterer, Katharina Kurz und Lisa Währer. Im Sommer 2022 gaben sie dem Frauenteam des Traditionsclubs FC Viktoria 1889 Berlin mit einer eigenen Gesellschaft eine neue professionelle Struktur, so die Senatsverwaltung.