Zum zweiten Mal verwandelt sich der Breitscheidplatz zu Beginn des Frühlings in ein buntes Blumenmeer. Ab 12.00 Uhr können beim «Tulip Day Berlin» 50.000 Tulpen in einem Pop-up-Garten bestaunt und bis zu zehn Blumen pro Person gepflückt und mitgenommen werden.
Früh kommen lohnt sich womöglich, denn im vergangenen Jahr haben Besucherinnen und Besucher in langen Schlangen gewartet, bis sie mit dem Pflücken dran waren. Mit dem Thema «United in Bloom» soll es in diesem Jahr laut Veranstalter darum gehen, wie Tulpen Gefühle wecken können. Organisiert wird der zweite Tulpentag von der niederländischen Botschaft und der Vereinigung «Tulip Promotion Netherlands». Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Hunderten niederländischen Tulpengärtnerinnen und -gärtnern, die für die Frühlingsblume werben wollen.
Die Tulpe ist ein Symbol der Niederlande. Ursprünglich stammen die Blumen jedoch aus der Türkei. Die Niederlande gilt als größter Tulpenproduzent weltweit. Auch in Deutschland bauen manche Landwirte in großem Stil Tulpen an, etwa in Sachsen-Anhalt oder Nordrhein-Westfalen.
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