Der Intendant der Berliner Volksbühne, Matthias Lilienthal, hat das Konzept verteidigt, benachteiligten Gruppen zu bestimmten Zeiten exklusiven Zugang zum temporären Schwimmbecken vor dem Theater zu gewähren. «Wir versuchen damit, dem Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz zu folgen, das vorsieht, Gruppen, die diskriminierende Erfahrungen machen, einen Rahmen zu bieten, in dem sie sich diskriminierungsfrei bewegen können», sagte Lilienthal dem «Spiegel».
Seit dem 7. August 2026 und noch bis Anfang Oktober steht vor dem Theater ein 5 Meter langes und 1,30 Meter tiefes Freibad, das sogenannte Volksbad. Der Eintritt ist kostenlos. An einigen Tagen allerdings ist das Schwimmbecken für bestimmte Vereine reserviert.