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Lichterzauber aus Thailand: Britzer Garten wird Laternenmeer

Mit den Flößen wird in Thailand der Wassergöttin Mae Phra Khongkha gehuldigt. (Archivbild) / Foto: Carola Frentzen/dpa
Mit den Flößen wird in Thailand der Wassergöttin Mae Phra Khongkha gehuldigt. (Archivbild) / Foto: Carola Frentzen/dpa

Beim Lichterfest werden in Thailand jedes Jahr kleine Flöße mit bunten Blumen, Räucherstäbchen und Kerzen ins Wasser gelassen. An diesem Wochenende wird das Fest in Berlin gefeiert.

Eine Tradition aus Thailand kommt nach Berlin: Beim «Water Lantern Festival» können die Besucher im Britzer Garten Wünsche, Hoffnungen und Botschaften auf schwimmende Laternen schreiben und über das Wasser gleiten lassen. Das Festival findet am Freitagabend und am Samstagabend am Hauptsee des Gartens statt, wie die Veranstalter mitteilten. Das Material für die Laternen erhalten die Besucher demnach zusammen mit dem Ticket.

Zusätzlich zu den Wasserlaternen erwarten die Besucher im Britzer Garten Essen und Musik. Bei Sonnenuntergang sollen die Laternen über das Wasser gleiten. Das Festival ist inspiriert von dem traditionellen Lichterfest Loi Krathong - einem der magischsten Feste Thailands. An Seen, Kanälen, Flüssen und Stränden lassen dort unzählige thailändische Gläubige sowie Touristen kleine Flöße ins Wasser. Geschmückt sind die meist Lotus-förmigen «Krathongs» mit bunten Blumen, Räucherstäbchen und Kerzen.

Loi Krathong wird in ganz Thailand gefeiert

Das Fest findet immer am Tag des Vollmonds im zwölften Monat des thailändischen Mondkalenders statt. Loi Krathong bedeutet so viel wie «ein Floß schwimmen lassen». Das Fest geht auf die Tradition zurück, der Wassergöttin Mae Phra Khongkha am Ende der Regenzeit für eine reiche Ernte zu danken. Die Ursprünge des Festes liegen wahrscheinlich in Indien. In Thailand begann die Tradition in der einstigen Hauptstadt Sukhothai, heute wird Loi Krathong im ganzen Land gefeiert.

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