Ob in größeren Städten oder kleinen Orten – frei zugängliche Bücherschränke laden in Brandenburg - wie auch bundesweit - dazu ein, Bücher zu tauschen, zu verschenken oder einfach mitzunehmen. Von der englischen Telefonzelle in Glienicke/Nordbahn über eine Krankabine in Altglietzen bis hin zum Bücherbaum in Brodowin – die Bücherschränke sind oft echte Unikate. Auch in Forst in der Lausitz: Dort initiierte Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich vor einigen Jahren den Bau eines Bücherturms aus Beton-Brunnenringen.
Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer ein Buch übrig hat, stellt es ins Regal. Wer Lust auf neue Lektüre hat, nimmt sich etwas heraus – ganz ohne Anmeldung und Gebühren. «Ursprünglich hatten wir die Idee, eine alte Litfaßsäule zu versetzen», erzählt Hubrich. Doch deren Durchmesser sei einfach zu klein gewesen. Die nun bequem begehbare «Bücherbox» beherbergt rund 1000 Bücher in sieben Rundregalen – von Kinderliteratur über Kochbücher bis hin zu Krimis und Belletristik.