Wassertemperaturen um die 20 Grad und sauberes Wasser: Berlins Badegewässer wie Müggelsee, Havel oder Wannsee laden an den erwarteten heißen Tagen wieder zum Abkühlen ein. Alle 39 ausgewiesenen Badestellen sind nach aktuellen Angaben der Gesundheitsverwaltung zum Baden geeignet. Allerdings liegen dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) derzeit Meldungen über Zerkarien vor. Das sind die Larven von bestimmten Saugwürmern, die sich in die Haut des Menschen bohren und einen Juckreiz oder auch einen allergischen Hautausschlag verursachen können.
Vorsicht bei Hitze und Starkregen
Allerdings kann sich die Wasserqualität kurzfristig verändern, etwa nach starken Regenfällen oder bei hohen Temperaturen. Dann können vereinzelt Belastungen auftreten oder sich Blaualgen vermehren.
Mit steigenden Wassertemperaturen und bei gutem Lichtangebot nimmt laut Lageso das Algenwachstum zu, wodurch die Sichttiefen eingeschränkt werden. Das wiederum kann Rettungsmaßnahmen behindern. Eingeschränkte Sichttiefen wurden demnach am Dämeritzsee (0,7 Meter) und der Badestelle Schmöckwitz/Dahme (0,8 Meter) gemessen. Alle anderen Badestellen weisen ausreichende bis sehr hohe Sichttiefen (über drei Meter) auf.
Saison bis Mitte September
Die Badesaison in Berlin läuft traditionell von Mitte Mai bis Mitte September. In dieser Zeit werden die Gewässer in regelmäßigen Abständen kontrolliert, um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten.
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