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13 Tote bei Wasserunfällen in Brandenburg – Rückgang gegenüber Vorjahr

13 Tote bei Wasserunfällen in Brandenburg – Rückgang gegenüber Vorjahr
Die DLRG sieht vor allem das Verhalten junger Männer mit Sorge. / Foto: Uwe Anspach/dpa
Die DLRG warnt: Vor allem junge Männer unterschätzen Gefahren im Wasser. Mehr Aufklärung und bessere Schwimmausbildung sollen helfen.

In Brandenburg sind in diesem Jahr bislang 13 Menschen bei Wasserunfällen ums Leben gekommen. Das sind sieben Todesfälle weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie aus der Sommerbilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft hervorgeht. Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich in Seen. Dort kamen zehn Menschen ums Leben. Zwei Menschen ertranken in Flüssen, ein weiterer in einem Schwimmbad. 

Die meisten tödlichen Unfälle wurden in Brandenburg im März, Juni, Juli und August registriert. In diesen Monaten starben jeweils drei bis vier Menschen im Wasser. Bundesweit registrierte die DLRG seit Jahresbeginn 320 tödliche Wasserunfälle und damit 8 weniger als im Vorjahreszeitraum. Während die Gesamtzahl leicht zurückging, kamen in der eigentlichen Badesaison zwischen Anfang Mai und Mitte September mehr Menschen ums Leben als 2025. In der Saison wurden 248 Todesfälle gezählt, 12 mehr als im Vorjahr.

Leichtsinn bereitet Anlass zur Sorge

Sorge bereitet der DLRG zudem die Entwicklung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bereits 88 Menschen zwischen 11 und 30 Jahren ertranken bundesweit. Besonders häufig betroffen sind junge Männer. «Jugendliche und junge Männer gehen häufig vermeidbare Risiken ein. Dabei spielen Leichtsinn, Selbstüberschätzung und mangelnde Schwimmkompetenz eine wesentliche Rolle», sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. 

Die DLRG fordert mehr Aufklärung über Gefahren in Gewässern sowie Investitionen in Schwimmunterricht und Schwimmbäder. «Bund, Länder und Kommunen müssen zusammen flächendeckend deutlich mehr in die marode Schwimmbadlandschaft und den schulischen Schwimmunterricht investieren», sagte Vogt.

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