Knapp zwei Millionen Unterrichtsstunden haben im vergangenen Schuljahr in Brandenburg nicht wie geplant stattgefunden. Das geht aus Zahlen des Bildungsministeriums in einer Antwort auf eine Anfrage der CDU-Abgeordneten Kristy Augustin hervor. Die zwei Millionen Stunden machten demnach rund 14 Prozent des Stundensolls im Schuljahr 2024/24 aus.
Mit rund 1,7 Millionen Stunden wurde ein Großteil davon von Vertretungskräften übernommen. Ersatzlos fielen rund 320.000 Tausend Stunden aus – also etwa 2,24 Prozent aller geplanten Stunden. Das sind etwas weniger Ausfälle als im Schuljahr 2023/24 (2,35 Prozent).
Das Vor-Corona-Niveau hat Brandenburg damit noch nicht erreicht. Im Schuljahr 2018/2019, lag die Zahl der ersatzlosen Ausfälle bei 1,87 Prozent.