Eine großangelegte wissenschaftliche Studie soll bessere Einblicke in Konflikte, Mobbing und Gewaltvorfälle an Berliner Schulen ermöglichen. Derzeit werden Schülerinnen und Schüler dazu befragt. Nach Angaben der Bildungsverwaltung erhalten rund 1.400 Klassen und Kurse an 450 Schulen das Angebot, sich daran zu beteiligen. Im nächsten Schritt ist ab Dezember eine Befragung von Lehrkräften und weiteren pädagogischen Fachkräften geplant.
Als Ziel der Studie nennt die Bildungsverwaltung, ein vertieftes Verständnis darüber zu gewinnen, wo und aus welchen Gründen Konflikte im Schulalltag entstehen. Außerdem soll es darum gehen, besser einschätzen zu können, wie Schulen in der Prävention und Bearbeitung dieser Situationen wirksam unterstützt werden können.
Die Schüler sollen dafür in der Schule einen Fragebogen bekommen, für dessen Beantwortung rund 20 bis 30 Minuten Zeit veranschlagt wird. Der Name der Kinder und Jugendlichen wird für die Auswertung nicht erfasst, die Teilnahme ist freiwillig.