Stipendium lockt angehende Lehrkräfte an ländliche Schulen
Mit einem speziellen Stipendium will Brandenburg angehende Lehrkräfte auf das Land locken - mehr als 200 Studierende haben es bereits bekommen. Die Stipendiaten erhalten 600 Euro monatlich und verpflichten sich im Gegenzug, an einer ihnen zugeordneten ländlichen Schule zu unterrichten, mindestens für die Dauer der Förderung. «Wer dort unterrichtet, gestaltet nicht nur den Schulalltag, sondern prägt mitunter eine Dorfgemeinschaft mit», sagte Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) laut Mitteilung. Seit der Einführung des Programms zum Wintersemester 2021/22 habe das Ministerium 227 Stipendien vergeben - 25 davon wurden nun zum Jubiläum am Neuen Palais in der Universität Potsdam überreicht. Die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten kommen von Universitäten in Brandenburg (14), Berlin (5), Sachsen (2), Mecklenburg-Vorpommern (2) und Thüringen (2). Sie sind etwa für Schulen in Jüterbog, Lübbenau und Wittstock vorgesehen. Der Minister nannte das Stipendium «eine Erfolgsstory». 43 Lehrkräfte gebe es bisher nach dem abgeschlossenen Vorbereitungsdienst sowie acht Lehrkräfte, die auch die Nachbeschäftigungszeit im Stipendien-Programm absolviert hätten. In 17 Fällen sei das Stipendium beendet worden, meist aus persönlichen Gründen. Werden die Vorgaben für das Stipendium nicht eingehalten, muss es zurückgezahlt werden. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten