Zwei neue Beauftragte gegen Mobbing und Diskriminierung an Berliner Schulen wollen verstärkt den Beratungsbedarf bei Lehrkräften und Schulkindern ermitteln. Die Politologin Wanjiru Njehiah und die Juristin und Kriminologin Michelle Lisson haben vor wenigen Wochen die Arbeit in der Berliner Bildungsverwaltung aufgenommen und wurden am Donnerstag in der Senatsverwaltung vorgestellt. Beide Stellen waren zuvor mehr als zwei Jahre lang unbesetzt.
Die zwei Beauftragten sind direkt bei der Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch angesiedelt. «Wir wissen, dass wir in der Vergangenheit da ganz lose Strukturen hatten, weil das Thema aber auch für uns wirklich eine enorme Bedeutung hat, wollen wir es jetzt mit einer klaren Konzeption neu aufstellen», betonte die CDU-Politikerin. Für den Bereich der Antidiskriminierung sind zwei weitere halbe Stellen vorgesehen.