Wer in Berlin studieren möchte, braucht in vielen Fällen eine gute Abiturnote: Der Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge zum Wintersemester 2025/26 liegt bei 54,4 Prozent, wie aus einer aktuellen Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hervorgeht. Damit liegt Berlin an erster Stelle im Vergleich der Bundesländer. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Quote von 55,3 Prozent aber leicht gesunken, heißt es.
Rechts-, Wirtschafts-, Geistes und Sozialwissenschaften sind demnach die Fächergrupppen mit den meisten Beschränkungen (58,6 Prozent). Es folgen Mathematik und Naturwissenschaften mit 52,8 Prozent Zulassungsbeschränkungen und Ingenieurswissenschaften, bei denen die Hälfte (50 Prozent) zulassungsbeschränkt sind.
Aber auch wer Sprach- oder Kulturwissenschaften studieren möchte, kann sich in 43,8 Prozent der Fälle nicht einfach einschreiben, sondern muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Deutlich bessere Karten hat man in Brandenburg. Nicht mal jeder fünfte Studiengang (17,4 Prozent) ist dort zulassungsbeschränkt.