Vor dem Hintergrund von Falschinformationen, nach denen sexuelle Belästigung von Mädchen und Jugendlichen am heutigen Mittwoch angeblich nicht bestraft wird, haben Berliner Schulleiter und Eltern gefordert, heute besonders wachsam zu sein. «Wenn es ihnen jetzt noch möglich ist, können Eltern ihre Kinder darauf hinweisen, dass sie noch aufmerksamer sein sollen», sagte der Sprecher des Landeselternausschusses, Norman Heise, dem «Tagesspiegel»-Newsletter «Checkpoint» und ergänzte: «Und sich Hilfe holen, wenn ihnen etwas merkwürdig vorkommt.»
In einem Brief hatte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) die Schulen am Dienstag vor den Falsch-Informationen aus dem Internet gewarnt. Es gebe einen «verstörenden TikTok-Trend», der als «National Rape Day» (deutsch: Nationaler Vergewaltigungstag) bekannt sei und am 24. April auf die Schulen Auswirkungen haben könnte, schrieb Günther-Wünsch am Dienstag in dem Brief an die rund 800 Berliner Schulen, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.