Daniela Schwarzer wird neue Präsidentin der Hertie School
Die Politikwissenschaftlerin Daniela Schwarzer wird die neue Präsidentin der Hertie School in Berlin. Ihre Amtszeit beginnt am 1. November und dauert zunächst vier Jahre, wie die private Hochschule mitteilte. Sie folgt auf Cornelia Woll, die bis März 2026 im Amt war. «Gemeinsam mit einer hervorragenden Fakultät, engagierten Mitarbeitenden und unseren Studierenden möchte ich die Hertie School als Ort exzellenter Forschung und Lehre weiter stärken», sagte Schwarzer laut Mitteilung. «Es ist eine wichtige Aufgabe, junge Menschen zu befähigen, mit Wissen, Urteilskraft und Verantwortungsbewusstsein die Zukunft von Politik und Gesellschaft mitzugestalten.» Zusätzlich zu ihrem Amt als Präsidentin übernimmt die Politikwissenschaftlerin die Professur für European Governance and Geopolitics. Zuletzt war Schwarzer Teil des Vorstands der Bertelsmann Stiftung. Außerdem ist sie ehrenamtliche Präsidentin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Die Hertie School bietet vier Masterstudiengänge auf Englisch an, die sich schwerpunktmäßig mit Politikgestaltung beschäftigen. Aktuell sind rund 900 Studierende aus über 70 Ländern an der Hochschule eingeschrieben. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten