Wegen eines Warnstreiks im öffentlichen Dienst müssen die Berliner am Mittwoch mit Einschränkungen oder auch kompletten Schließungen in Kitas, Schulen und Bezirksämtern rechnen. Aufgerufen dazu hat die Gewerkschaft Verdi. Auch Beschäftigte der Feuerwehr, Polizei und Senatsverwaltungen sollen sich anschließen und an einer großen Demo und Kundgebung in Potsdam teilnehmen, wie Verdi-Sprecher Kalle Kunkel der Deutschen Presse-Agentur sagte. In Brandenburg sind unter anderem die Mitarbeiter der Polizei sowie der Landesministerien und ihrer nachgeordneten Behörden aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.
Betroffen sind gut zwei Millionen Beschäftigte
Betroffen von den Verhandlungen sind rund 2,2 Millionen Beschäftigte. Für mehr als 900.000 Tarifbeschäftigte wird direkt verhandelt. Auf rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfänger soll ein Ergebnis nach den Forderungen der Gewerkschaften später in den einzelnen Ländern per Gesetz übertragen werden. «Wir erwarten endlich ein Angebot, das der Bedeutung der Arbeit im öffentlichen Dienst gerecht wird», erklärte Verdi-Landesbezirksleiterin Andrea Kühnemann.
Im Rahmen des Streiks zieht am Mittwoch ab 9.30 Uhr in Potsdam eine Demonstration vom Lustgarten zum Verhandlungsort, dem Kongresshotel. Dort findet ab 11.45 Uhr eine Abschlusskundgebung statt.
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