Wegen eines Warnstreiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) müssen die Menschen in der Hauptstadt den ganzen Tag auf U-Bahn, Tram und die meisten Busse verzichten. Der Ausstand traf am Morgen zunächst Berufspendler, die bei eisigen Temperaturen und weiter glatten Gehwegen trotzdem irgendwie zur Arbeit kommen mussten. Der Warnstreik im Zuge eines bundesweiten Aktionstags von Verdi soll bis Betriebsschluss in der Nacht zum Dienstag andauern.
In Brandenburg werden mehr als ein Dutzend kommunale Verkehrsunternehmen bestreikt. Die S-Bahn, die von der Deutschen Bahn betrieben wird, fährt dagegen planmäßig und hat angekündigt, ihr Angebot wegen des Ausstands bei der BVG leicht auszubauen. So verkehrt sie zwischen den Bahnhöfen Zehlendorf und Potsdamer Platz tagsüber durchgängig im Fünf-Minuten-Takt.