Mit einem Warnstreik haben Beschäftigte im öffentlichen Dienst Berlins ihre Forderung nach besserer Bezahlung untermauert. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zogen etwa 5.000 Streikende in einem Demonstrationszug vom Bahnhof Friedrichstraße zum Roten Rathaus.
Zu dem Warnstreik hatten mehrere Gewerkschaften unter anderem Angestellte in kommunalen Kitas, in Schulen und Hochschulen aufgerufen. Erwartet worden waren Einschränkungen beim Schulunterricht oder der Hortbetreuung. Einzelne Kitas blieben geschlossen. Auch Beschäftigte mehrerer Ämter sowie von Polizei und Feuerwehr legten die Arbeit nieder, soweit sie keine Beamten sind.
Am Donnerstag ist ein weiterer Warnstreiktag geplant. Dann trifft es etwa Bezirksämter und damit auch den Service der Bezirksämter. Aufgerufen zum Ausstand sind zudem erneut Kita-Beschäftigte, aber auch Mitarbeiter aus den Senatsverwaltungen, Bezirksämtern und Forstbetrieben.