Ausbildungsplätze sind in Berlin im bundesweiten Vergleich rar gesät. Lediglich knapp 40 Prozent aller Unternehmen in der Hauptstadt hatten im Jahr 2023 überhaupt eine Ausbildungsberechtigung, wie aus dem aktuellen Betriebspanel hervorgeht, das die Senatsverwaltung für Arbeit vorgestellt hat. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche Unternehmensbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB).
Ziel: 2.000 zusätzliche Ausbildungen im kommenden Jahr
Ob das Land damit seine selbstgesteckten Ausbildungsziele im kommenden Jahr erreicht, ist daher offen. Im Rahmen eines Bündnisses für Ausbildung will der Senat bis Ende 2025 rund 2.000 zusätzliche Ausbildungsverhältnisse in der Hauptstadt schaffen. Als Vergleichsgrundlage gilt der Ausbildungsstand vom 31. Dezember 2023. An dem Stichtag waren 32.535 junge Menschen in einer betrieblichen Ausbildung. Das bedeutet, dass der Senat dann 34.535 in betrieblicher Ausbildung haben will.
Daher sei das kommende Jahr für das Land von großer Bedeutung, betonte Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD). «Anfang 2026 wird sich entscheiden, ob das Ziel des Bündnisses für Ausbildung erreicht wurde.»
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten