Die Gedenkstätte Sachsenhausen hat gemeinsam mit zwei Holocaust-Überlebenden im Alter von 94 und 101 Jahren an die Befreiung des Konzentrationslagers 1945 erinnert. Zeitzeugen und Politiker forderten, dass die Erinnerung an die Opfer und die Auseinandersetzung mit den Gräueltaten des NS-Regimes niemals enden dürfe.
«Möge dieser Ort nicht nur ein Denkmal der Vergangenheit sein. Möge er eine Warnung bleiben», sagte Bogdan Bartnikowski aus Polen, der als Kind im KZ Sachsenhausen in Oranienburg nördlich von Berlin war. «Denn all das begann mit Worten, mit Hass, mit Verachtung, mit der Verweigerung der Würde gegenüber einem anderen Menschen.»