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Neue Ausstellung: «Die Entsorgung der DDR-Staatssymbole»

Viele Symbole der DDR sind schnell aus der Öffentlichkeit verschwunden. (Archivbild)  / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Viele Symbole der DDR sind schnell aus der Öffentlichkeit verschwunden. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Ausstellung in Berlin-Mitte erinnert an das Verschwinden von Fahnen, Wappen und Orden nach dem Ende der DDR; zu sehen bis Mitte November.

Nach dem Ende der DDR verschwanden Fahnen, Staatswappen, Orden und andere Symbole des Staates schnell aus der Öffentlichkeit. Das DDR Museum in Berlin-Mitte will mit einer Sonderausstellung daran erinnern. 

Was zuvor die politische Ordnung repräsentierte, verlor innerhalb kurzer Zeit seine Funktion, wie das Museum mitteilte. «Als am 2. Oktober 1990 um Mitternacht die DDR aufhörte zu existieren, wurden auch ihre Symbole zu Relikten.» 

Sperrmüll oder Museumsvitrine?

Embleme wurden abgeschraubt, Denkmäler abgebaut. «Vieles landete im Sperrmüll-Container, anderes auf Flohmärkten oder in privaten Schubladen.» Manches kam über Umwege später ins Museum. 

Diesem Teil der deutsch-deutschen Geschichte widmet sich die Ausstellung mit dem Titel «Ein Land im Container – Die Entsorgung der DDR-Staatssymbole». 

Im Zentrum steht dabei nach Angaben der Ausstellungsmacher die Frage: «Warum verschwand ein ganzes Land so schnell aus dem öffentlichen Raum?» Gezeigt wird eine Auswahl von Objekten aus der Sammlung des DDR Museums. Die Sonderausstellung ist bis Mitte November zu sehen.

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