Die Bushaltestelle vor dem Haus der Kulturen der Welt im Berliner Tiergarten ist vorübergehend zum Gedenkort für den Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868-1935) geworden. Anlass ist der landesweite Magnus-Hirschfeld-Tag am Mittwoch, wie die Senatsverwaltung für Soziales, Gleichstellung, Integration und Vielfalt mitteilte.
Hirschfeld gilt als Pionier der queeren Emanzipationsbewegung. Er gründete in Berlin 1897 das Wissenschaftlich-humantäre Komittee, das sich unter anderem gegen die strafrechtliche Verfolgung von Homosexuellen und für die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit über das Thema engagierte.