Riccardo Simonetti ist unfreiwillig zur Werbefigur geworden - als täuschend echte KI-Fälschung. «Ich sitze in meinem Wohnzimmer und habe so ein Produkt beworben und das war einfach eins zu eins AI-Fake», sagt der Moderator und Autor im dpa-Interview. «Es sah wirklich so aus, dass ganz viele Menschen das geglaubt haben.»
Der 33-Jährige beklagt die Veränderung der sozialen Medien. Konnten Nutzer etwa die Plattform «Myspace» noch individualisieren, sei es mittlerweile so, dass alle dieselben Trends mitmachten.
«Deine Videos werden nur noch ausgespielt, wenn du dieselbe Musik benutzt, dieselben Reels machst wie jeder andere», sagt der Moderator. «Algorithmen sehen dich nur, wenn du das machst, was alle machen. Jeder versucht nur noch 'ne Kopie von jemand anderem zu sein.»